Die Grundsteuer

 

Lt. Pkt. VIII des Pachtvertrages (Pachtveträge vor 2006) bzw. lt. Pkt. III (3) des neuen Vertragstextes (für Pachtverträge ab ca. 2006) hat sich der Pächter mit Unterfertigung des Pachtvertrages auch zur Kostentragung der dem Verpächter zur Vorschreibung gelangenden Steuern, Gebühren und Abgaben samt allfälligen Zuschlägen (anteilsmäßig) verpflichtet. Dies gilt eben auch für die Grundsteuer, die wie unten beschrieben dem Grundeigentümer Stadtgemeinde Tulln *) - in ihrem privatrechtlichen Wirkungskreis! - von der Stadtgemeinde Tulln als öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaft vorgeschrieben wird. 

 

Sollte eine Unregelmäßigkeit bei der Vorschreibungshöhe der reinen (anteilsmäßigen) Grundsteuer im Vergleich zu den Daten z.B. ihres Nachbarn vorliegen, müsste dies mit der Stadtgemeinde Tulln, Abt. Liegenschaftsverwaltung geklärt werden.

 

E.M.

 

*) für die bestehende Nutzung dieses Grundbesitzes der Stadtgem. Tulln gem. § 2-3 Grundsteuergesetz 1955 ist keine Steuerbefreiung vorgesehen.